Jede Filmproduktion ist mit einigem Aufwand verbunden.
Dass es mit „Kamera auspacken und Aufnahmeknopf drücken“ nicht getan ist, leuchtet sicher jedem ein.
Aber können Sie sich vorstellen, welcher Aufwand eigentlich wirklich erforderlich ist, um 2-3 Minuten Imagefilm, Produktfilm oder Musikvideo zu produzieren?
Hier bekommen Sie einen Einblick in die einzelnen Produktionsschritte!

  1. Konzeption des Videoclips
    Am Anfang steht die Beratung. Wo und wofür soll der Clip verwendet werden? Welches Ziel möchten Sie mit Ihrem Imageclip erreichen?
    Welches Budget steht zur Filmproduktion zur Verfügung? Sind diese Fragen geklärt, haben wir schon mal die ersten Eckpfeiler gesetzt, anhand denen der Umfang und die Möglichkeiten für Ihre Imagefilmproduktion abgeschätzt werden können. Erst dann kann es es an die eigentliche Arbeit gehen.
    Der erste Schritt ist die Ideenfindung. Wie soll die Präsentation erfolgen? Welche Elemente sollen im Clip eingebaut werden? Welche Message soll gesendet, welche Stimmung geschaffen werden? Welchen „Look“ soll der Imagefilm bekommen? Welche Musik soll verwendet werden? Ist ein Sprecher oder Animationen erforderlich? Welche Drehorte sind dafür geplant?
    Aus den Antworten auf all diese Fragen stricken wir ein erstes, noch grobes Konzept für Ihre Filmproduktion. Gefällt Ihnen dieses Konzept, geht es weiter mit der
  2. Vorproduktion
    In der Vorproduktion geht es dann schon an die Planung der konkreten Details. Diese Phase wird oftmals unterschätzt, obwohl gerade hier durch gute Vorbereitung wertvolle Zeit & Geld eingespart werden können.
    Welche Szenen/Takes sollen aufgenommen werden? Welche Kameras, Stative, Tontechnik etc. sind nötig, um die gewünschten Ergebnisse zu bekommen? Um diese Fragen zu beantworten, müssen die jeweiligen Drehorte besichtigt werden, um die Licht- und Raumverhältnisse beurteilen zu können.
    Welches zusätzliche Equipment ist ggf. erforderlich, das eigens beschafft werden muss? Sind spezielle Requisiten erforderlich? All diese Dinge müssen vom Filmteam in der Vorproduktion geregelt und organisiert werden.
    Ist das geklärt, geht es an die Organisation des Produktionstags. Was wird wann gedreht? Wie lässt sich der zeitliche Ablauf am Drehtag optimieren? Anhand dieser Fragen wird ein Drehplan und ein Storyboard erstellt.
    Je nach Größe der Produktion kann das Storyboard nur eine Auflistung der einzelnen Szenen mit einer kurzen Inhaltsbeschreibung sein. Oftmals besteht das Storyboard aber auch aus noch detaillierteren Anweisungen und Szenenskizzen (Scribbles), die die genauen Bildaufbauten und Kameraperspektiven zeigen.
    Aber auch das gesamte „Drumrum“ muss in der Vorproduktion organisiert werden:
    Sind Locations und Darsteller zu buchen? Wie sieht es mit den Veröffentlichungs- und Nutzungsrechten aus (Musik & Property-Release)?  Ist für Unterkunft & Catering (Verpflegung) gesorgt? Ist eine Stylistin/Visagistin gewünscht, zusätzliche Assistenten am Set erforderlich, etc. etc. … ?
    Sie sehen – es sind eine ganze Menge Dinge an die gedacht werden will, noch bevor der eigentliche Dreh beginnt…
  3. Produktion
    Hier passiert das, was der Kunde sieht. Zum Drehtermin rückt das gesamte Filmteam beim Kunden an, macht die Technik klar und leuchtet die Locations ein.
    Darsteller werden instruiert, ggf. gestylt und geschminkt, Aufnahmetechnik Bild/Ton und Licht koordiniert. Kurzum: am Drehtag greifen eine Menge Zahnräder ineinander, um entsprechend dem vorbereiteten Drehplan eine Szene nach der anderen möglichst reibungslos auf die Speicherkarten zu bringen.
    Aber ein Teil der Filmproduktion findet regelmäßig auch außerhalb des Drehortes statt. Ist ein Sprecher geplant, muss die Tonspur aufgenommen werden. Grafiken und Animationen werden erstellt. Ggf. wird auch Archiv-Filmmaterial eingesetzt (sog. „Footage“), das herausgesucht und eingekauft werden muss. Auch die Musik muss ausgewählt oder ggf. sogar eigens aufgenommen werden.
  4. Postproduktion
    Hier entsteht der eigentliche Film. Was oftmals unterschätzt wird: Der Zeitaufwand beim Schnitt beträgt meist ein mehrfaches der vorherigen Drehzeit…!
    Am Schnittplatz muss zunächst das gesamte aufgenommene Filmmaterial gesichtet werden, um zu entscheiden, welche Passagen für den Film verwendet werden. Danach werden die zur Verwendung kommenden Passagen in die Timeline des Schnittprogramm „geloggt“.   Dabei erfolgt in der Regel ein erster Grobschnitt der einzelnen Sequenzen, die Synchronisation der externen Tonspuren und die Zusammensetzung des Szenenabfolge, wie sie später im Film zu sehen sein soll. Dann erfolgt der Feinschnitt, bei dem Timing, Übergänge, Schnitteffekte und alle Details herausgearbeitet werden.
    Danach wird der Ton abgemischt, Lautstärken & Frequenzen eingepegelt, Störgeräusche gefiltert und ggf. Audioeffekte eingefügt.
    Steht der Ton, geht es an die Bildbearbeitung: Helligkeitsunterschiede, Schärfe, Farb- und Kontrastwerte werden Szene für Szene angepasst. Ist das geschehen, bekommt der Film seine ganz individuelle Veredelung.
    Im vorletzten Schritt wird der Bildstil festgelegt, den der gesamte Film oder einzelne Szenen erhalten sollen. Ob „Film-Noir“ oder „Blockbuster“-Style: hier entsteht der finale Kino-Look!
    Ist das alles geschafft, kommt die technische Verarbeitung des Films, das sogenannte Rendering. Hier errechnet und erstellt das Schnittprogramm in einem oft auch mehrstündigen Prozess nach den Vorgaben des Cutters die fertige Filmdatei.
  5. Distribution
    Auch wenn der Film fertig ist, war es das aber noch nicht. Schließlich soll der Film ja auch an den Kunden, bzw. im nächsten Schritt an die Zielgruppe gelangen.
    Soll der Imagefilm auf einer DVD erscheinen, muss der Film ins passende Format gerendert und dazu ein DVD-Menü programmiert werden. Das Layout & Design für das Cover wird erstellt und die Vervielfältigung der DVDs und der Druck des Covers über ein Kopierwerk organisiert.
    Bei Internet-Clips erfolgt der Upload auf die jeweiligen Portale, ergänzend dazu werden Infotexte und Schlagwörter für die Auffindbarkeit durch google & Co geschrieben. Soll auch im Printbereich auf den Film hingewiesen werden, bietet sich die zusätzliche Erstellung eines sogenannten QR-Codes (Quick Response) an, über den Smartphone-Nutzer mit einer entsprechenden App den Film schnell und einfach aufrufen können, ohne erst die URL eintippen zu müssen. Schließlich folgt natürlich noch die Einbindung des Clips auf der eigenen Unternehmenswebsite, damit möglichst viele Besucher sehen können, was Ihr Unternehmen so alles zu bieten hat.
Wie Sie sehen, steckt hinter der Produktion eines professionellen Imagefilms eine ganze Menge Arbeit, Technik und Know-How.
Entscheidend dabei ist neben dem richtigen Werkzeug auch das Wissen darum, wann und wie man es am effektivsten einsetzt um für die jeweilige Imagefilmproduktion das Optimum herauszuholen.
Mit unserem Synergiefilm Best-Budget-Prinzip haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, diese Herausforderung für Sie zu meistern.
Entweder mit unseren günstigen Festpreis-Paketen, oder auch mit Ihrem ganz persönlichen maßgeschneiderten Imagefilm.